Crown & Creature – Schicksal der Nacht (Crown & Creature 2)
3 Sterne,  Romantasy

[Rezension] Leona R. Wolf: Schicksal der Nacht (Crown & Creature 2)

(Werbung, da Rezensionsexemplar)

Mit großer Spannung hatte ich die Fortsetzung dieser Dilogie erwartet, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Alexis, Zane und den Vampiren weitergeht. Etwas traurig war ich dann schon, als ich erfahren habe, dass die beiden gar nicht mehr die Protagonisten der Fortsetzung sein würden.

Der junge Vampirlord Ezra möchte nur sein Studium in den USA weiterführen. Doch Gwendolyn, verführerische Creature und Assistentin der Prinzessin, besteht auf seine Hilfe. Sie kämpft gegen den Schwarzmarkt, auf dem Menschen an Vampire verkauft werden. Obwohl sie ihn mit ihrer flirtenden, aber distanzierten Art in den Wahnsinn treibt, kommt es ihm vor, als würde er sie schon ewig kennen.

Ezra möchte sich am liebsten aus allem Ärger heraushalten, doch als mehrere Creatures angegriffen werden, gerät er selbst unter Verdacht. Nur Gwen scheint auf seiner Seite zu sein und er kann ihrer Hartnäckigkeit nicht mehr widerstehen. Die Vampirin weiß genau, was sie will. Und das ist nicht nur Ezras Hilfe … 

(Klappentext nach Verlag)

Lord Ezra kommt zurück nach England, weil er aufgrund der Machenschaften seines Vaters, welche den ersten Band sehr stark geprägt haben, angeklagt wird. Er muss sich vor Gericht behaupten, wird aber freigesprochen. Bereits kurz nach der Verhandlung läuft er Gwendolyn in die Arme, fühlt sich sofort zu ihr hingezogen und bringt keinen geraden Satz mehr heraus. Gwen dagegen möchte, so scheint es auf den ersten Blick, Ezra dazu überreden, sich Prinzessin Alexis, der Tochter des Vampirkönigs, und ihrem Team anzuschließen, um den Schwarzmarkt zu säubern.

lesemonat 8

Gwen und Ezra als primäre Protagonisten stellen eine interessante Kombination dar. Sie, die unerschrockene und charakterstarke Creature (geschaffene Vampirin), und er, der reinblütige Vampir aus einer Familie, die Creatures hasste. Aber so ist Ezra nicht. Er macht keine Unterschiede zwischen den geborenen Vampiren, wie er einer ist, und den geschaffenen Vampiren, den Creatures. Im Vergleich zu Zane als Protagonist im ersten Band ist Ezra nicht der knallharte Kerl, sondern besitzt eine weiche und sensible Seite, die er auch gerne zeigt. Zudem ist er etwas tollpatschig, was gut zu der strukturierten und organisierten Gwen passt. Ich fand die beiden als Paar sehr erfrischend, und es wurde ein modernes Bild gezeichnet und nicht sehr viel mit Stereotypen gearbeitet, wie in anderen Büchern.

Leider gibt es auch ein ‚Aber‘ in dieser Rezension, und das betrifft vor allem die Spannungskurve des Buches. Am Anfang hat sich der Roman leider etwas gezogen, und das Gefühl, so richtig in die Story hineinzukommen, hatte ich die ganze Zeit nicht wirklich. Irgendwie hat mir die Nähe und das Einfühlungsvermögen zu den Charakteren gefehlt, wie ich es im ersten Band gespürt habe.

Trotzdem kann ich das Buch aufgrund seiner erfrischenden und humorvollen Protagonisten empfehlen, auch wenn man nicht den absoluten Nervenkitzel erwarten kann.

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